Wie auf so einer Veranstaltung üblich, hat auch unser Abend mit einem Sekt-Empfang und verschiedensten Reden angefangen, die doch eigentlich die gleiche Aussage vertreten : die Schulzeit ist vorbei für uns und jetzt liegt es an uns, was wir aus unseren Erfahrungen und schulischen Leistungen machen.
Die kreativen Beiträgen von Mitschülern und die Diashow am Ende hat uns in alte Zeiten zurückgeworfen und neben dem Lachen über unsere damaligen Frisuren und Schlüssel-Bändchen auch in Nostalgie schweben lassen. Auf Lachen folgte Betrübtheit nach dem Ansehen der Bilder. Jeder macht jetzt sein Ding und unsere Wege führen in verschiedene Richtungen. Nur wenige bleiben hier und machen eine Ausbildung, bewerben sich für Unis oder arbeiten als FSJ. Einige werden ein Praktikum in Italien, Frankreich oder Spanien absolvieren. Andere studieren in England oder Irland. Einzelne haben sich für Südamerika oder die Mongolei entschieden und ein paar für die USA, darunter auch ich.
Es war komisch für mich tschüß zu sagen, zu Leuten mit denen ich mehr oder weniger aufgewachsen bin. Auch die Lehrer kamen, um sich persönlich zu verabschieden. Ich glaube, ich hab das alles noch nicht so ganz realisiert. Ich kann mir ein Leben ohne Schule und vor allem ein Leben ohne diese Menschen noch nicht so wirklich vorstellen. Aber es wird jetzt so kommen und ich will nicht sagen, dass es schlecht ist. Etwas Neues zu wagen ist etwas Gutes und dass so etwas Unvorhersehbares auch Schattenseiten hat ist normal.
Ich werde mich bemühen den Kontakt zu meinen Freunden trotz der Distanz zu halten und freue mich riesig auf mein Auslandsjahr. Schließlich werde ich auf viele neue Leute treffen :)

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